|
Gelnhäuser Neue Zeitung, 17. Januar 2012
Elegant und schlüssig
Die Freigerichter Künstlerin Ellen Hug stellt in der Apotheke Petri in Meerholz aus
Gelnhausen-Meerholz (mk). Seit Samstag präsentiert die freigerichter Künstlerin Ellen Hug in der Apotheke Petri eine Auswahl ihrer Arbeiten. Die gezeigten Malereien und Collagen stammen aus den vergangenen zehn Jahren und erlauben einen Einblick in die kreative Entwicklung der Künstlerin. Insgesamt 13 Werke umfasst die Ausstellung. Dazu gehören Malereien in Acryl auf Leinwand sowie Collagen, bestehend aus einer Kombination aus Acrylmalerei und handgeschöpftem Papier. Die Entwicklung von Ellen Hugs Schaffen lässt sich sehr schön anhand zweier Aspekte nachvollziehen. Diese sind die Arbeitstechnik und die Stilistik. „Ich habe mit reiner Acrylmalerei begonnen“, erläuterte die Künstlerin im Gespräch mit der GNZ den Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Betätigung. Erst später sei das Papier hinzugekommen. „Einmal versuchte ich, mit klarer Lasur einen optischen Effekt zu erzielen, was aber nicht gelingen wollte. Da habe ich ein dünnes, helles Papier über die Leinwand gelegt und eben genau die gewünschte Optik bekommen seitdem fasziniert mich der Werkstoff Papier“, erklärte Hug. Ihre Begeisterung für das neue Material sei stetig gewachsen und bis heute nicht wieder verebbt. „Erst als ich mich intensiver damit beschäftigte, erkannte ich, welches Potenzial in dem Werkstoff schlummert“, meinte Hug. Nachdem sie Papier für sich entdeckt hatte, verwendete sie zunächst handelsübliche Waren. Doch das wurde ihr schnell zu langweilig. Da begann sie, ihr Papier selbst zu schöpfen. „Ich wollte ein eigenes Ausdrucksmittel und keines von der Stange, das jedem zur Verfügung steht. Aµßerdem reizte mich der handwerkliche Aspekt“, erläuterte Hug. Sie begann zunächst ganz einfach und verwendete alte Papierreste. Heute ist ihre Herstellungsweise ungleich komplexer. Mittlerweile verwendet sie reine Naturmaterialien. Grundlage ist die Rinde des Maulbeerbaums. Aber auch Spargelschalen, Maiglöckchenblätter oder Brennnessel werden bei ihr zu Ausgangsmaterialien. „Ich experimentiere eben gerne“ , sagte die Künstlerin. Jede Pflanzenfaser sei anders und bedinge eine andere Papierstruktur. So könne sie aus eine Fülle an Ausdrucksmitteln wählen. Stilistisch begann Hug mit rein abstrakten Malereien, die sich durch besondere Flächigkeit auszeichneten. Ohne das abstrakte Element jemals aufgegeben zu haben, bindet Hug mittlerweile gegenständliche Elemente in ihre Bildkompositionen ein. Sie nutzt etwa Zeitungsausrisse oder Fotografien, die sie mit dem Computer in Helligkeit, Kontrast und Farbe verändert hat. Diese Elemente setzt sie in Beziehung zu Farben und Formen. Durch den Überzug mit feinem Papier verleiht sie ihnen häufig eine versteckte Anmutung, die vielfältige Assoziationen zulässt. Durch die Art der Einbindung gewichtet sie die kompositorischen Mittel, bestimmt ihre Wechselwirkung und spinnt im Zusammenhang mit dem Werkstitel eine zumeist recht offene Bilderzählung, die dem Betrachter viel Raum lässt für eine inspirierte Befassung. Die Themen ihre Bilder findet Hug in ganz unterschiedlicher Weise. Mal greift sie unmittelbar Erlebtes auf, mal erarbeitet sie konzeptionell ein spezifisches Thema.
Einige Werke sind der Ratio geschuldet. So zeigt die Ausstellung etwa ein dreigliedriges Werk, das auf Aspekte ihrer Biografie Bezug nimmt und in dem sie Fotos ihres Großvaters verwendet hat, der eine Kaffeeplantage in Südafrika besaß. Andere Arbeiten entspringen eher der Emotion, sprich dem ästhetischen Empfinden. Hierzu darf ein ausgestelltes Werk gerechnet werden, das von farbintensiven und strukturreichen Naturimpressionen herrührt, die Hug selbst auf der Sinai-Halbinsel gesammelt hat. Was aber trotz aller Viefalt allen Arbeiten von Ellen Hug als gemeinsam gelten darf, ist die unaufgeregte Eleganz und die kompositorische Schlüssigkeit. Kein Element ihrer Bilder scheint unnütz oder zu viel sieht man Werke, die derart auf den Punkt gebracht sind. Jedes Bildelement wird an das Maximum seiner Aussagefähigkeit herangeführt was gerade hinsichtlich der Wechselwirkungen guten Überblick verlangt. Es zeigt, wie sehr Hug sich ihrer Mittel bewusst ist. Die Ausstellung in der Apotheke Petri in Meerholz dauert noch bis zum 25. Februar. Sie kann zu üblichen Geschäftszeiten besucht werden.
|
| 2011 |
Gelnhaeuser Tageblatt, 27. September 2011
Mit der Nase entstehen seine Werke
35-Jähriger stellt seine Bilder in der Apotheke Petri aus
GELNHAUSEN (cra). Ausdruckstarke Bilder in grellen, bunten, aber harmonischen Farben leuchten dem Betrachter bereits im Schaufenster der Apotheke Petri in Meerholz entgegen. Im Inneren gibt es mehr davon zu sehen. Es sind die Werke von Jörg Bussing aus Bad Kreuznach.
1994 traf den heute 35-Jährige ein schwerer Schicksalsschlag, der sein Leben grundlegend verändert hat. Nach einem schweren Unfall litt der damals 18-Jährige an einem aphasischen Syndrom, Körperfunktionen setzten aus, er konnte nicht mehr sprechen, war aber geistig noch voll da. „Am Anfang haben wir uns nur über die Augen verständigt, das war unsere einzige Kommunikation. Mein Sohn wurde von den Ärzten dreimal aufgegeben und es hat mich selbst immer wieder überrascht, wie viel Kraft in ihm steckt“, berichtet seine Mutter, Ingrid Meitner, in einem Gespräch mit dem GT. Der Künstler bekannte, er habe sich damals wie in einer gläsernen Kugel gefangen gefühlt und seine Bilder seien Versuche, seine Erlebnisse auszudrücken und zu verarbeiten. „Nach vier Jahren Reha und neun Jahren Heimaufenthalt mit vielen Therapien sei es ihm gelungen, in einer eigenen Wohnung mit Unterstützung wieder ein selbstbestimmtes Leben zu führen“, berichtete Jörg Bussing während der Vernissage stolz. Während seines Heimaufenthaltes erhielt er die Möglichkeit, sich in die Bildbearbeitung einzuarbeiten. Da der junge Rollstuhlfahrer seine Arme nur sehr eingeschränkt bewegen kann, sind seine Bilder mit der Nase gemalt. Allerdings nicht mit Pinsel und Farbe, sondern mit einer sogenannten Headmouse, einem etwa centgroßen reflektierenden Aufkleber auf der Nase, der die Bewegungen des Kopfes auf den Monitor überträgt.
Beim Betrachten der Werke mit ihren schwungvollen Linien und filigranen Bildelementen wird deutlich, wie viel Feingefühl dabei notwendig ist, wenn man „immer der Nase nach“ geht, wie der Künstler den Schöpfungsprozess seiner Bilder bezeichnet. "Die Farben hat Jörg Bussing sehr treffsicher gewählt. „Es ist super schwierig, mit grellen Farben ein harmonisches Bild zu erzielen. Die Formen strahlen eine totale Harmonie aus und öffnen dem Betrachter einen Blick in eine andere Dimension“, begeisterte sich der Meerholzer Künstler Q.Fell, der Jörg Bussing bei der Präsentation seiner Objekte in der Apotheke Petri unterstützte. Die ausgestellten Bilder können dort in unterschiedlichen Größen käuflich erworben werden, in Postkartengröße zum Einrahmen sind sie bereits für fünf Euro erhältlich.
|
Gelnhaeuser Tageblatt, 16. August 2011
Von der Muse geküsst ganz im Tun versunken
Andrea Obernitz stellt ihre Werke in der Apotheke Petri in Meerholz aus Österreicherin ist auf keinen Stil festgelegt
GELNHAUSEN (rdn). Seit 1993 lebt die Österreicherin Andrea Obernitz mit ihrer Familie in Sombom. Durch einen Klinikaufenthalt im Jahr 2002 fand sie den ersten Kontakt zur Kunst und Malerei. Dabei hat sie auch ihre kreative Quelle entdeckt, die lange Zeit im Verborgenen schlummerte. Ihre Werke sind nun für die nächsten sechs Wochen in der Apotheke Petri in Meerholz zu sehen.
Seit sie ihre künstlerische Seite entdeckt hat und begonnen hat, ihre Kreativität technisch umzusetzen, hat sich Andrea Obernitz auch mit den unterschiedlichen Techniken beschäftigt, die nun im Rahmen der Ausstellungen „Kunst bei Petri“ zu sehen sind. Voller Neugierde probierte sie die verschiedenen Seiten der Kunst aus: von einer Filztechnik bis zur anspruchsvollen Acrylmalerei. Auch heute lässt sie sich nicht auf einen Stil reduzieren. „Wenn mich die Muse küsst, tauche ich in die Farben ein und bin ganz im Tun versunken“, so die Künstlerin. „Das ist für mich eine unbeschreibliche Wohltat und löst eine innere Zufriedenheit aus.“
Für sie es ist die erste Einzelausstellung mit ihren künstlerischen Exponaten. Seit 2009 ist die Österreicherin zudem im Kunstkreis Freigericht aktiv. ZurZeit sind ihre Werke auch in zwei Gemeinschaftsausstellungen im Rathaus Somborn und im „Triangulum“ Gelnhausen zu sehen.
Andrea Obernitz zeigte sich bei der Eröffnung der Ausstellung sehr froh und dankbar, dass die Apotheke Petri ihr und auch den anderen Künstlern die Möglichkeit gibt, Einzelausstellungen durchzuführen.
|
Gelnhäuser Neue Zeitung, 06. Juli 2011
Ein klarer Fall von „Yogiismus“
Von der Musik zur, Malerei: Jörg Schäfer eröffnet neue Ausstellung in der Reihe „Kunst bei Petri“
Gelnhausen-Meerholz (mes). Früher hat er als Musiker die Klänge selbst erzeugt, heute versucht er, sie in seinen Bildern einzufangen. In großen und kleinen, in hellen und dunklen, in leuchtenden und matten Farbtönen fängt er die ganze Palette der Klänge ein, komponiert sie, maßregelt sie mit Hilfe anderer geometrischer Formen oder gibt ihnen die Freiheit, sich in der unendlichen Tiefe des dunklen Hintergrunds auszubreiten.
Seit Samstag stellt Jörg „Yogi“ Schäfer eine Auswahl seiner Kunstwerke in den Verkaufsräumen der Apotheke Petri in der Reihe „Kunst bei Petri“ aus, „Er malt weder abstrakt noch gegenständlich, Es ist ein klarer Fall von Yogiismus“, meint seine Partnerin Kerstin Franz, als sie den besonderen Stil von Schäfers Arbeiten in Worte fassen will 20 Jahre .hat der gebürtige Hannoveraner Musik gemacht, bevor er im Jahr 2004 seine Faszination für die Malerei entdeckt hat, die seit Samstag in seiner zweiten Einzelausstellung gipfelt.
Als Autodidakt hat er sich von seinen Lebensthemen leiten lassen und seinen persönlichen Stil entwickelt, „Ich finde es interessant, als Quereinsteiger unter den Kunstschaffenden im Meerholzer Kunstverein meinen Weg gefunden zu haben.“ Seine Herangehensweise sei sehr anarchisch gewesen, so Schäfer. „Da ich geltende Grundregeln der Malerei nicht kannte und nicht nach ihnen gefragt habe, konnte ich mich frei entfalten.“ Ob seine Vorliebe für Metallfarben oder auch der gradlinige Umgang mit den geometrischen Formen seiner Schlosserlehre zu verdanken sind, wie Bernd Wilfer alias Q-Fell denkt, kann Schäfer nicht beantworten. Dass seine Vorliebe für die Kreisform aus seinem täglichen Umgang mit Klangschalen herrührt, wie Franz vermutet, kann der Maler dagegen nicht von der Hand weisen, Er selbst beschreibt seine Arbeiten als den Versuch, Klänge in Bildern einzufangen. Zeitgleich zur Ausstellung in der Apotheke Petri, die bis zum 13. August andauert, sind weitere Bilder Schäfers im Landhaus Fernblick in Freigericht zu sehen. Schäfer nimmt außerdem am 7. August an der Gemeinschaftsausstellung „Offene Höfe“ des Meerholzer Kunstvereins teil, die im Rahmen der Meerholzer Kulturtage stattfindet.
|
Gelnhaeuser Tageblatt, 06. Mai 2011
Vogelschutzgruppe startet mit Ausstellung ins Jubiläum
Raimer Thienhaus zeigt seine Bilder in der Apotheke Petri
GELNHAUSEN (rdn). Über 50 Jahre hat der ehemalige Vorsitzende der Vogelschutzgruppe in Hasselroth und Gründer zahlreicher Vogelschutzgruppen im Altkreis Gelnhausen, Raimer Thienhaus aus Altenmittlau, mit „seinen“ Gebietsbetreuern die Vogelwelt rund um Gelnhausen registriert, beobachtet und fotografiert. Eine Ausstellung seiner Fotografien ist bis zum 26. Juni in der Apotheke Petri in Meerholz zu sehen.
In den vergangenen Jahrzehnten hat Raimer Thienhaus nicht nur ein beeindruckendes Fotoarchiv mit seltenen Fotos aus der Natur- und Vogelwelt aufgebaut, sondern auch zahlreiche Mitglieder in der Vogelkunde und dem Vogelschutz ausgebildet. So auch die Vorstandsmitglieder der Natur- und Vogelschutzgruppe in Meerholz-Hailer um den Vorsitzenden Siegbert Czutka, seinen Stellvertreter Günter Pöllen und die Kassiererin Karin Neumann, die bei der Eröffnung der Ausstellung auf die Verdienste des sich derzeit im Urlaub befindlichen Gründers des Vogelschutzes in der Region hinwiesen und gleichzeitig die Ausstellung als wichtigen Hinweis für die eigene Ausstellung im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Vogelschutzgruppe sahen.
Das Jubiläum feiert die Vogelschutzgruppe am 2. und 3. Juli in der Jahnhalle in Hailer. Am Samstag wird die große Ausstellung „intakte Natur“ um 15 Uhr eröffnet und ab 19.30 Uhr findet die offizielle Jubiläumsfeier mit einem musikalischen Programm statt. Am Sonntag wird die Jahnhalle wieder ab 10 Uhr geöffnet sein und die Volksmusikkapelle Hailer spielt auf. Neben der Ausstellung „intakte Natur“ steht an diesem Tag auch ein Umweltquiz. Basteln mit Naturmaterialien, ein „Pfad der Sinne“ und die Preisverleihung, des Fotowettbewerbs auf dem Programm in der Jahnhalle. Natürlich werden die Gäste am Sonntag nach Worten der Vorstandsmitglieder „mit einem Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen bestens versorgt werden“.
|
GT-Extra, 20. April 2011
Feine Details und Farben
Architekt Franz Neudeck stellt Werke in der Apotheke Petri in Meerholz aus
GELNHAUSEN (rdn) Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst in der Apotheke Petri“ wurde am Samstag eine Ausstellung mit Exponaten von Franz Neudeck eröffnet. „Wechselwirkung“ lautet der Name der Ausstellung, die noch bis zum 28. Mai in der Meerholzer Apotheke von Ekkehard Petri zu sehen ist, Franz Neudeck, gebürtiger Meerholzer, ist von Beruf Architekt mit eigenem Büro in Frankfurt am Main. Mit Zeichnungen und Grafiken beschäftigt er sich seit dem Jahr 1983. Seine „künstlerische Berufung“ hat er entdeckt, als er sich an Gruppenausstellungen zu Gunsten von Amnesty International in der Zeit von 1985 bis 1992 beteiligte. Während dieser Zeit absolvierte er auch sein Architekturstudium an der Technischen Universität Darmstadt und entwickelte seine eigene Acryl- und Aquarelltusche-, Mischtechnik für Bilder und Grafiken. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er während seiner Studienzeit in Darmstadt. Seit 1993 beschäftigt sich Neudeck zudem mit der Fotografie und hat hier auch schon einige Einzelausstellungen in Frankfurt am Main, zum Beispiel am Gallus- Theater, organisiert. Als Architekt beschäftigt sich der Künstler insbesondere mit der Detail- und Fassadenplanung. Dieses findet seinen Niederschlag auch in seinen künstlerischen Werken. Feine Detailzeichnungen wechseln mit großflächigen Öl- und Lackaufträgen. Seit 2001 betreibt er neben seiner beruflichen Tätigkeit als Architekt auch Auftragsarbeiten aus dem Bereich Malerei und Fotografie. Während der Vernissage des Künstlers, der erst kürzlich dem Kunstverein Meerholz beigetreten ist, beschrieb Bernd Wilfer, alias Q Fell, das Thema der Ausstellung. Es handle sich um eine gelungene Wechselwirkung zwischen der beruflichen Beschäftigung mit feinen Details und der künstlerischen Ausdrucksweise, die sich in der Malerei von Franz Neudeck äußerst gelungen widerspiegele. Musikalisch wurde die Ausstellung von der Gruppe „Four and more Jazzmen“ begleitet.
|
GT-Extra, 16. Februar 2011
Überraschende Farbtiefen
Kerstin Mamsch zeigt ihre Bilder in der Apotheke Petri in Meerholz
GELNHAUSEN (rdn). Interessante Farbenspiele zeigt die Biebergemünder Künstlerin Kerstin Mamsch in ihrer Ausstellung in der Apotheke Petri in Meerholz, die vor wenigen Tagen eröffnet wurde und noch bis zum 26. März zu sehen sein wird. Die geborene Leipzigerin lebt seit 23 Jahren mit ihrem Mann, der auch künstlerisch tätig ist, in Bieber. Die Liebe zu Farben und Formen entdeckte die Künstlerin schon in frühester Kindheit, ihr Lieblingsfach in der Schule war deshalb auch die Kunsterziehung. Dabei lernte sie den Umgang mit Farben, Kreide, Linoleum-Schnittbearbeitung, die Aquarellmalerei und das Knüpfen von Kissenhüllen und Wandteppichen.
Später, Anfang der 90er Jahre, begann ihre zweite künstlerische Phase, wo Töpferarbeiten, Seidenmalereien und Bildcollagen in ihren künstlerischen Fokus rücken. Während dieser Zeit fand sie dann auch ihr großes Interesse an der farblichen Gestaltung mit Öl und später Acrylfarben. Seitdem sind eine ganze Reihe abstrakter Farbspiele auf Leinwand entstanden, die im Altstadtcafé in Wächtersbach zum ersten Mal mit großem Erfolg in der Öffentlichkeit präsentiert wurden. „Die Malerei ist heute für mich ein wichtiger Punkt zur Entspannung geworden“, erläuterte Kerstin Mamsch bei der Eröffnung ihrer Ausstellung.
Auch Bernd Wilfer, alias Q.Fell, Initiator der Kulturstation Kaufmann, zeigte sich von der guten Qualität der Bilder überrascht, die mit Spachtel und Pinsel verblüffende Farbeffekte offenbaren und „eine überraschende Tiefe und Präzision aufweisen“, lobte Wilfer die gezeigten Arbeiten.
|
GT-Extra, 12. Januar 2011
Neue Ausstellung in Apotheke Petri
Ausstellung mit Exponaten von Corinna Christmann „Jnselleben Leben im Mikrokosmos“
GELNHAUSEN (rdn). Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst in der Apotheke Petri“ wurde am Samstag die Ausstellung mit Exponaten von Corinna Christmann eröffnet. Der Titel der Ausstellung „Jnselleben-Leben im Mikrokosmos“ zeigt Bilder und Darstellungen, die in der Abgeschiedenheit der griechischen Insel Santorini im Winter gemalt oder auch fotografiert wurden.
Sie zeigen eine besondere Art der Besinnlichkeit und eine Stimmung im Mikrokosmos einer Inselwelt. Eine Stimmung, die weit ab vom urbanen Trubel einer Metropole einlädt, „den Dingen auf den Grund zu gehen.“ In diesem besonderen Inselklima mit seiner Abgeschiedenheit sind Bilder und Fotos entstanden, die vor allem durch die Klarheit der Farben und Formen dominieren. Die Suche nach der Struktur des Mikrokosmos und die Schönheit des Augenblicks sind bei der Künstlerin die treibende Kraft in ihren ausgestellten Werken.
Corinna Christmann lebt seit elf Jahren in Griechenland und kommt ursprünglich aus Bad Soden-Salmünster. Sie ist heute in Griechenland verheiratet, hat zwei Kinder und lebt zeitweise in Athen und auf der Insel Santorini. Während ihres Studiums zur Diplomdolmetscherin hat sie längere Zeit in Frankreich und Spanien verbracht. Mit der Malerei beschäftigt sich die Künstlerin bereits seit der Sekundarstufe. Ein sechsmonatiger Aufenthalt in dem mit Kunst, Architektur und Literatur prall gefüllten Barcelona, hat die autodidaktische Künstlerin nachhaltig beeinflusst. Ebenso der Studienort Köln mit seinem regen Mediengeschehen und Kinostadt, die in den zahlreichen Museen zudem Kunst aus allen Epochen zugänglich macht.
So hat sie bereits mehrere kleine Ausstellungen in Köln durchgeführt und auf Santorini in der Galerie „Art Space“ ihre Werke präsentiert. Eines ihrer Bilder war mehrere Monate auf der Hauptseite der deutschen Botschaft Athen im Rahmen der virtuellen Ausstellung „Kunst kommuniziert-weltweit“ zu sehen. Der Kontakt zur Kulturstation Kaufmann entstand, als ihre Schwester Tina sich bei dem stets gut besuchten Digital-Fotokurs in der-Vl+S anmeldete und bei einem abschließenden Foto-Shooting im Rahmen dieses Kurses in der Villa Sondheimer mit Bernd Wilfer alias Q.Fell zusammentraf und über die künstlerischen Aktivitäten ihrer Schwester Corinna im fernen Griechenland berichtete. Der Kontakt zur Kulturstation Kaufmann wurde hergestellt und das Ergebnis ist die Ausstellung mit mehreren Ölbildern und Schwarz-Weiß-Fotos als gestalterischen Gegenpol. Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Februar zu sehen.
|
| 2010 |
GT-Extra, 2. Dezember 2010
Porzellankunst bei Petri zu sehen
Ausstellung in der Meerholzer Apotheke
GELNHAUSEN (rdn). Zwischen Porzellanmalerei und
der gegenständlichen Kunst alter Meister ist die derzeitige Ausstellung „Kunst in der Apotheke Petri“ zu sehen. Die Malerin, deren Werke noch bis zum 6. Januar in der Meerholzer Apotheke zu sehen sind, ist Gerda Jost „Josta“ aus Meerholz.
Interessant vorgetragen berichtete sie, wie sie zu der im Main-Kinzig-Kreis wenig bekannten Porzellanmalerei gekommen ist. So erwarb sie seit 1990 bei Erna Salb aus Bad Soden-Salmünster die Grundkenntnisse in der Porzellan- und Aufglasmalerei.
Die Autodidaktin lernte anschließend in der staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen an einem Seminar die künstlerischen Voraussetzungen für diese dort entwickelte spezielle Porzellan Maltechnik, die die Meißener Porzellanmanufaktur weltweite Bedeutung erlangen ließ. Anschließend vervollständigte sie ab 2004 ihre Fertigkeiten an der Kunstschule für Porzellanmalerei von Ehrenfried Riegel in Schlangenbad. Riegel war der Lehrmeister für die künstlerische Ausgestaltung des weltberühmten Meißener Porzellans. Seit 2009 ist sie Mitglied der Künstlergruppe „Caprisma“ und beschäftigt sich neben der Porzellanmalerei auch mit der Öl-Maltechnik und Aquarell Malerei.
Für die Ausstellung in der Apotheke Petri hat sie zudem ein in Öl gemaltes Madonnenbild des berühmten italienischen Malers und Architekten der Renaissance Raffaello Santi auch Raffael nachempfunden. Neben der Porzellanmalerei, die sich in einer christlichen Krippendarstellung zeigt, sind von Gerda Jost auch noch einige Aquarelle, die sich an der Darstellung verschiedener Stillleben orientiert, zu sehen. Bei der Eröffnung der Ausstellung lobte Bernd Wilfer, alias Q.Fell, die Vielfältigkeit des künstlerischen Schaffens der Malerin, die unter anderem auch bei der viel beachteten Ausstellung in der Villa Sondheimer „Q.Fell und Kollegen“ zu sehen war.
|
Gelnhäuser Neue Zeitung, 12. Oktober 2010
Harmonische Formen, starke Farben
Hilde Thümmler stellt in der Apotheke Petri in Meerholz aus
Gelnhausen-Meerholz (jol). Am Samstag wurde eine besondere Ausstellung in der Apotheke Petri in Meerholz eröffnet. „Wenn ich diese Werke sehe, denke ich, ich brauche noch 30 Jahre Zeit, um solche Bilder zu malen“, lobte der Vorsitzende des Meerholzer Kunstvereins, Q. Fell, alias Bernd Wilfer, die Werke der 80-jährigen Künstlerin Hilde Thümmler. Bis zum Advent sind die farbenfrohen Werke in der Apotheke zu sehen.
„Ich habe drei Säulen in meinem Leben: die Musik, das Lesen und das Malen“, sagte Hilde Thümmler, die in Obertshausen lebt. Erst 1987 bot sich der 80-Jährigen die Gelegenheit, ihrem lebenslangen Bedürfnis zu malen nachzukommen.“ Zum Einstieg benutzte sie Aquarellfarben. Langsam öffnete sich das Ventil, Farben in Formen umzusetzen. Zunächst widmete die Künstlerin sich Landschaften und Blumenmotiven, entwickelte sich dabei aber Stück für Stück weiter. Nachdem sie sich durch Jawlenskys Köpfe inspirieren ließ, fand sie in der Linienführung Hundertwassers den Aufhänger für ihren Stil. Zunehmend näherte sie sich den abstrakten und harmonischen Formen, die zusammen mit den starken Farben einen eigenen, brillanten Stil bilden. Nach 2003 ist es erst die zweite Ausstellung der Mutter von drei Töchtern. „Ich wollte die Kunst zu den Bürgern bringen“, sagte Apotheker Ekkehard Petri bei der Eröffnung. Kunstinteressierte Menschen würden gerne in Ausstellungen gehen, er habe aber das Interesse derer wecken wollen, die dies nicht tun. Das ist nun 13 Jahre her und „Kunst in der Apotheke“ ein toller Erfolg.
„Mein Talent hat lange genug geruht, jetzt soll es wieder wachsen“, zitierte Q. Fell das Thema der vorangegangenen Ausstellung, die eine Gruppe Damen um Gieslinde Schust gestaltet hatte. „Die Ausstellung von Hilde Thümmler könnte unter dem gleichen Motto stehen.“ Denn auch Thümmler habe ihr besonderes Talent erst spät gefördert und sei in der kurzen Zeit zu einer erstaunlichen Perfektion gelangt. Es lohne sich auf jeden Fall, die Werke auch zu bewundern“ wenn man nichts in der Apotheke zu holen habe. “Die starken Farben und Formen begeistern einfach.“ Er selbst wünsche sich, einmal diese Perfektion zu erreichen.
|
GT-Extra, 18. August 2010
Vernissage bei der Apotheke Petri
Zehn heimische Künstlerinnen stellen im Rahmen der Meerholzer Kulturtage Werke aus
GELNHAUSEN (rdn). Arbeiten aus einem seit Februar 2009 stattfindenden Zeichen- und Malkurs in Meerholz in der dortigen Ortsverwaltung unter der Leitung von Gislinde Sehnst aus Meerholz sind im Rahmen der 10. Kunst- und Kulturtage Meerholz derzeit in der Apotheke Petri in Meerholz in einer Sammelausslellung zu sehen.
Initiatorin dieses Kurses war Ulla Pöllen aus Meerholz von der Gruppe „Generationsübergreifende Zusammenarbeit“ im Rahmen des Lokalen Bündnisses der Stadt Gelnhausen. Zehn mal- und kunstbegeisterte Damen, die dem Aufruf unter dem Motto „Mein Talent hat lange genug geruht, jetzt soll es wieder wachsen“ gefolgt waren, stellen ihre Arbeiten in der Meerholzer Apotheke für die nächsten Wochen aus. Die Apotheke gibt immer wieder Künstlern die Mögllichkeit, ihre Werke einem großen Publikum im Rahmen „Kunst bei Petri“ zu präsentieren. Das Thema dieser Ausstellung lautet „Blumen-Früchte-Vögel“. Im Kurs stand die Aquarellmalerei mit Naturmotiven im Vordergrund. Blumen und Früchte boten sich als Objekte an. Hinzu kamen animierende Vorlagen.
Neben Handwerklichem, Theorie und Praxis, ging es der Kursleiterin auch darum die Kursteilnehmer zu sensibilisieren für die Wahrnehmung von Differenzen und den Blick für den farblichen Reichtum der zu malenden Objekte zu schärfen. Die Kursteilnehmer lernten auch, dass geprägte Formen wandelbar sind und dass der Malprozeß stets von Zufällen beeinflusst werden kann und ganz wichtig dass es neben der Gegenständlichkeit auch das „Wahre und Schöne“ gibt.
Hilfe zu der Ausstellung fanden die kunstbegeisterten Damen auch durch den heimischen Künstler Q. Fell, der sich begeistert über die Qualität der ausgestellten Bilder zeigte. Im Gespräch mit dem Gelnhäuser Tageblatt war zudem von der Kursleiterin zu erfahren mit welcher Begeisterung die Kursteilnehmerinnen Edeltraud Desch, Maria Luise Ruhl, Helene Grelschak, Birgit Schneider, Magda Günther, Liesel Schweitzer, Inge Kühnl, Helga Wasewitz, Marianne Plhak und Andrea Wilhelm „bei der Sache sind“. Der Kurs wird fortgesetzt. Bei Interesse und Kursanmeldungen ist die Kursleiterin unter der Telefonnummer 06051/68078 zu erreichen.
|
Gelnhäuser Tageblatt, 07. Mai 2010
Neue Ausstellung inder Apotheke Petri
Beate König zeigt in Meerholz Aquarelle und Ölbilder
GELNHAUSEN (rein). Bereits in ihrer Kindheit entdeckte die heute in Rothenbergen lebende Fachkrankenschwester in der Notaufnahme am Krankenhaus Gelnhausen, Beate König, ihre Liebe zur Malerei. Bis Mitte Juni sind ihre Bilder nun in der Apotheke Petri in Meerholz ausgestellt. Es handelt sich um Aquarelle und Ölbilder. Erstmals wurden sie während Königs Abiturzeit in Berlin ausgestellt. Von 1995 bis 2000 nahm sie Kunstunterricht im Atelier Wartenberg bei Staufen im Breisgau und beschäftigte sich dort hauptsächlich mit der Aquarellmalerei. Auch in dieser Zeit sammelte sie einige Ausstellungserfahrungen.
Private Gründe führten die Künstlerin im Jahr 2000 nach Hessen. 2002 „baute“ sie sich dann ihr eigenes Hobbyatelier in Rothenbergen, wo sie sich von der begabten Aquarellmalerin zur nicht weniger begabten Ölmalerin entwickelte. Die 1970 geborene Hobbykünstlerin liebt besonders kräftige Farben und die damit verbundene Lebendigkeit. Stilleben, Portraits und Landschaften geben ihr das „Futter“, um sich künstlerisch auszudrücken. So auch bei ihrem neuen Bild, das an der Ostsee, in der Nähe von Rerik bei Kühlungsborn, entstand und sich mit der Farbgebung an einer Steilküste auseinandersetzt. König berichtete im GT-Gespräch, dass sie jedes Jahr einmal zu Freunden an die Ostsee fährt, um dort die Stimmungen an der See wahrzunehmen und sie dann über ein Foto in Ölfarbe festzuhalten.
Ihre letzte Ausstellung war über mehrere Monate im „Flörsbacher Hof“ zu sehen. Die nächste Ausstellung mit der Künstlerin ist bei der Kulturnacht in Büdingen. Die Ausstellung mit rund 20 Bildern ist sechs Wochen lang in der Apotheke Petri zusehen.
|
Gelnhäuser Tageblatt, 09. März 2010
Ausstellungs-Premiere für Malerin Kämmer Vernissage in der Apotheke Petri in Meerholz Träume in Schwarz und Weiß auf Leinwand - Bis 17. April zu sehen
GELNHAUSEN (sm). „Wenn ich eine Eingebung habe, male ich einfach drauf los. Ich male lieber aus dem Bauch heraus, ohne groß nachzudenken, einfach abstrakt“, sagte Susanne Kämmer bei der Eröffnung ihrer ersten Ausstellung in der Apotheke Petri in Meerholz. Vor drei Jahren entdeckte die Hausfrau und dreifache Mutter ihre Leidenschaft zur Malerei. Ohne eine künstlerische Grundausbildung genossen zu haben, zaubert sie Träume in Schwarz und Weiß auf die Leinwand. „Ich male je nach Lust und Laune, immer phasenweise“, so Kämmer. In drei bis fünf Tagen entstehe dann bei einer Eingebung ein neuer Satz Bilder. Danach malt sie längere Zeit nicht mehr. „Ich muss Lust darauf haben. Ich brauche immer einen Anreiz. Wenn es mich überkommt, entstehen neue Werke“, erklärte die Malerin. Auch der Wechsel einer neuen Lieblingsfarbe kann eine Inspiration für neue Bilder sein. So enthalten Susanne Kämmers neueste Bilder alle einen Lila-Ton. Nach der vorherigen Rot-Phase begann sie, ihre Bildermit silber und gold zu gestalten. Das Resultat war eine Kombination aus Linien und Flächen, die mittels Dispersionsfarbe und Lack aufgetragen wurden. Durch die Verwendung von Putz erlangten ihre Werke mehr Struktur und Tiefe. Ihre Werke enthalten die „Nicht-Farben“ Schwarz und Weiß mit einer weiteren Schmuckfarbe, meistens silber.
„Wenn mir das Resultat gefällt, höre ich auf zu malen und schlafe eine Nacht drüber. Am nächsten Tag schaue ich mir das Bild noch mal an. Hat es einen Wow-Effekt, lasse ich es so“, erzählte sie. Wenn es ihr nicht gefällt, malt sie so lange weiter, bis sie zufrieden ist. Da können dann auch schon mal einige Schichten übereinander kommen.
Auch haben ihre Bilder keine Namen. So lässt sie den Betrachtern die Möglichkeit, ihrer eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. „Jeder sieht etwas anderes darin“, erklärte sie. Durch die Abstraktion werden die Werke Einzelstücke, bei denen es unmöglich ist, sie noch mal genau so hinzubekommen. „Aber das ist auch das Schöne an der Sache“, sagte sie lächelnd, „jedes Bild wird anders.“
Ihre erste Ausstellung kam durch den Kontakt ihres Vermieters mit dem Besitzer der Apotheke, Eckerhard Petri, zustande. Ihr Vermieter ermutigte sie, ihre Werke anzupreisen. Nachdem sie schließlich Ende November ihre Mappe beim Meerholzer Künstler „Q.Fell“ abgegeben hatte, wurde die Ausstellung zügig arrangiert.
Großes Lob von „Q.Fell“ „Q.Fell“ selbst richtete sein Wort an die Besucher der Eröffnung und verkündete einen Ausstellungswechsel, bei dem Werke von drei Künstlerinnen in der Apotheke aushingen. „Heute hängen hier mehr Bilder als Medikamente“, scherzte er. Außerdem brachte er seinen Respekt und seinen Stolz Susanne Kämmer gegenüber zum Ausdruck. „Man erlebt ihre Bilder in einem harmonischen Hell- und Dunkelkontrast, da ist eines schöner als das andere“, sagte er.
Kämmers Werke können, noch bis 17. April in der Apotheke Petri in Meerholz bestaunt werden. Außerdem können sich an einer Ausstellung interessierte Künstler bei „Q.Fell“ oder Eckerhard Petri melden.
|
| 2009 |
GT-Extra, 10. September 2009
Malwettbewerb bei Petri
Meerholzer Apotheke vergibt vergangene Woche Preise an Kinder
GELNHAUSEN (ex). Zum Ende der Sommerferien startete die Apotheke Petri in Meerholz einen Malwettbewerb zum Thema „Wenn ich Zauberkräfte hätte“.
Neben den etwa 20 eingereichten Bildern konnten die Kinder auch aufschreiben, was sie gerne mit Zauberkraft tun würden. Dabei kamen so anrührende Antworten wie: „lch würde zaubern, dass meine Familie wieder zusammen wohnt.“ Andere würden sich gerne in ein Tier verwandeln können.
Die Auswahl fiel der Jury schwer. Der Künstler Q.Fell, der mit dem Meerholzer Kunstverein derzeit auch die Ausstellung zum Thema „Leben“ in der Kulturstation und in der Apotheke zeigt, übergab die Preise in den verschiedenen Altersklassen. Bei den Vier- und Fünfjährigen haben gewonnen: Alexandra Vesper und Adam Stochowiak. Bei den Sechs- Achtjährigen: Anna Marx und Tim Eller. Bei den Neun- bis Elfjährigen gewannen Fingerhut und Marx, dazu ging ein Preis für besondere künstlerische Darstellung an Leon Fuckert. Alle jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten ausserdem einen kleinen Anerkennungspreis für ihre Arbeit.
|
Gelnhäuser Neue Zeitung, 23. Juni 2009
Künstler interpretieren das Glück
Ausstellungseröffnung in der Apotheke Petri in Meerholz
Gelnhausen-Meerholz (mk). Dass Glück ein vielschichtiges Thema ist und ein sehr unterschiedlich wahrgenommener Gefühlsmoment sein kann, zeigt eine neue Ausstellung in der Apotheke Petri in Meerholz, die am Samstagmorgen eröffnet wurde. Zehn Künstler aus der Region zeigen ihre Werke zum Thema und eröffnen dabei sehr individuelle und subjektive Zugänge.
Gezeigt werden zum Großteil Malereien in unterschiedlichen Formatgrößen, die mehrheitlich in Acryl auf Leinwand gefertigt worden sind. Aber auch einige Werk in Öl auf Leinwand und eine tönerne Plastik sind zu bewundern. Beteiligt an der Ausstellung sind Mechthild Zilch, Rosemarie Goy, Gennady Gorbaty, Yochen Schwarz, Marlies Brandt und Helmut Kaiser, Jutta Römhild, Immanuel Birkert, Katharina Simon und Silke Gebert.
Während einige der Künstler professionell arbeiten und Ateliers, Kunstschulen und Werkstätten betreiben, widmen sich andere Teilnehmer in ihrer Freizeit ihren künstlerischen Projekten. „Bei uns kann jeder mitmachen, es ist jeder willkommen. Unsere Absicht und unser Anspruch waren es, möglichst viele unterschiedliche Personen mit ihrem Werken zu versammeln, um ein möglichst großes Spektrum an Bearbeitungen des Motivs Glück zusammen zu bekommen“, erläuterte der Organisator der Ausstellung, Q.Fell, alias Bernd Wilfer.
Die künstlerischen Zugänge sind ebenso unterschiedlich wie vielfältig. Während etwa die Künstlerin Mechthild Zilch mit einem in Kupferfarben gehaltenen Akt Freizügigkeit und persönliche Entfaltungsfreiheit als Glück ausweist, stellt die Plastik von Bildhauerin Jutta Römhild den Zusammenhalt in der Familie und soziale Kontakte als Glücksquelle dar. Gennady Gorbaty sieht persönliches Glück in der Elternschaft begründet, während Marlies Brandt und Helmut Kaiser die gemeinsam ohne Absprache Bilder malen Glück im Schaffensprozess finden, der stets spannend, überraschend und intuitiv sei. „Wenn ich ein Werk fertiggestellt habe und dann darauf blicke und mir sage: ,Ja, und nicht anders', das ist für mich ein tiefer Glücksmoment“, sagte Rosemarie Goy. Die Ausstellung ist Teil der Reihe „Kunst bei Petri“ und der zweite Teil der thematischen Ausstellungsreihe „Traum-Glück-Leben“. Sie stellt im Zusammenhang mit der Ausstellung, die am in der Kulturstation Kaufmann eröffnet wurde und Bestandteil der Meerholzer Kulturtage ist. „Durch die beiden Ausstellungen in der Apotheke Petri und in der Kulturstation haben wir insgesamt 25 Künstler, die sich zum Thema äußern. Das erlaubt eine sehr eingehende Beschäftigung damit, was Menschen als Glück empfinden und als solches bezeichnen“, freute sich Bernd Wilfer. Die Ausstellung in der Apotheke Petri läuft noch bis zum 15. August und kann während der Öffnungszeiten der Apotheke besucht werden.
|
GT-Extra, 14. März 2009
Ausstellung in Meerholz
Der Kunstverein zeigt vier Künstlerinnen des „MalAteliers“ Gelnhausen
GELNHAUSEN (ex). Der Kunstverein Meerholz und das „MalAtelier“ Gelnhausen, gegründet von Kunstpädagogin und Künstlerin Elke Kienzler-Eidt zeigen bis zum 17. April Werke von vier Künstlerinnen in den Räumen der Apotheke Petri in Meerholz. Während der Öffnungszeiten kann ma dort die ausgestellten Bilder und Installationen betrachten.
Rosemarie Goy aus Freigericht sucht im Malen vor allem einen Ausgleich zu ihrer anstrengenden beruflichen Tätigkeit. Sie malt schon lange, seit 2003 auch im „MalAtelier“: „Ich erlebe beim Malen Momente völliger Freiheit in Schwingung mit mir selbst.“
Regina Knirsch ist Lehrerin an der Phillipp-Reis-Schule in Gelnhausen.Siegenießtbeim Malen vor allem die Entspannung und die Möglichkeit, eine Auszeit zu nehmen.
Für Brigitte Semmler bedeutet das Spektrum der Farben, auf die Leinwand gebracht, die kreative Umsetzung von Gefühl und Verstand als Ausdruck ihrer Lebensfreude. Mit ihren farbenfrohen geometrischen Bildern, die von Kandinsky inspiriert sind, versucht sie das umzusetzen.
Mechthild Zülch aus Bad Soden-Salmünster schließlich malt seit über zehn Jahren in verschiedenen Techniken vor allem Landschaften, Porträts und Akte. „Wir danken vor allem Elke“, sagt sie. „Sie bietet uns allen die Möglichkeit, uns zu verwirklichen“.
|
Gelnhäuser Tageblatt, 22. Januar 2009
Babys, Hunde und blumige Motive aus fremden Gärten
Anja Bodem, Helene Grelschak und Edeltraud Desch stellen Bleistiftzeichnungen, Ölbilder und Aquarelle in der Meerholzer Apotheke Petri aus
GELNHAUSEN (et). Der Kunstverein Meerholz und Apotheker Ekkehard Petri zeigen in den Räumen der Apotheke und Drogerie in Meerholz die Werke dreier Künstlerinnen aus der Region. Eine ist Anja Bodem aus Gründau-Rothenbergen, die vor allem fotorealistische Bilder in Bleistifttechnik zeichnet. Ihre Motive sind überwiegend Babys und Hunde, auch Starporträts fertigt sie gekonnt an. Teilweise arbeitet sie in Acryl, auch mit einer Mischtechnik, in der sie Bleistiftzeichnung und Acryl kombiniert, die auch bei Petri zu sehen ist. Seit 1996 malt sie bereits, ihre Technik hat sie in VHS-Kursen erworben und selbst verfeinert. Zwei Schwestern aus Hailer stellen zur gleichen Zeit ihre Werke aus: Edeltraud Desch und Helene Grelschak. Bereits ihr Vater malte in ihrer alten Heimat im Sudetenland; seine Bilder gingen leider im Krieg verloren. Edeltraud Desch malt vor allem Landschaften aus der Umgebung in Aquarell - die Bilder entstehen von der Skizze bis zur Kolorierung vor Ort. Seit 20 Jahren geht sie ihrem Hobby nach. Wie ihre Schwester Helene Grelschak ist sie im Gründauer Kreis aktiv, einem Zusammenschluss von Hobbykünstlern aus der Region. Helene Grelschak malt vor allem Stilleben mit Blumen in Öl, aber auch Aquarelle. Die Schwestern gehen auch gelegentlich zusammen auf Motivjagd: „Wir setzen uns gerne in Gärten, auch in fremde", lachen die beiden. „Dort malen wir dann zusammen und werden von den Besitzern manchmal mit Getränken versorgt. Einige Bilder haben wir ihnen dann auch verkauft.“ Der Künstler und Ausstellungsmacher „Q.fell“ (Bernd Wilfer) vom Kunstverein Meerholz weist auf die lange Tradition hin, die die Ausstellungen bei Petri haben: „Schon seit zwölf Jahren stellen wir hier bei Ekkehard Petri aus, damit sind wir fast die älteste private Galerie in Gelnhausen“, erklärt er lachend. „Früher mussten wir den Leuten hinterher laufen, mittlerweile bekommen wir viele Anfragen von Künstlern aus der ganzen Region.“ Die laufende Ausstellung ist noch bis zum 21. Februar zu sehen. Im Laufe des Jahres sind drei große Ausstellungen geplant zu den Themen „Traum“, „Glück“ und „Leben“. Hierfür können sich Interessierte beim Kunstverein Meerholz bewerben. Es soll zu jedem der drei Themen zunächst eine Vernissage und darauf folgend eine Ausstellung bei Petri geben, eine Woche danach jeweils zum selben Thema in der Kulturstation Kaufmann.
|
| 2008 |
Gelnhäuser Tageblatt, 23. Mai 2008
24 Künstler aus der Region stellen in der Apotheke Petri aus
Während der Kulturtage in Meerholz isteine Ausstellung zum Thema „Künstlerder Region“ von 24 Künstlern aus demgesamten Main-Kinzig-Kreis in der ältesten Galerie in Gelnhausen, der Apotheke Petri, zu sehen. Die Ausstellung über die gesamte Fensterfront geht dabei von Porzellanmalerei über Grafik und Ölmalerei bis hin zur Fotografie. Die ganze Ausstellung soll laut Initiator Q.Fell einen Überblick über das gesamte Kunstschaffen im Kreis geben. Begrüßt wurden die anwesenden Künstler auch von Gelnhausens Bürgermeister Thorsten Stolz, derauf die Bedeutung der Kulturstation Kaufmann und die Kulturtage mit ihrem kulturellen Angebot hinwies. Er wünschte der Ausstellung viel Beachtung und Erfolg. Q.Fell stellte außerdem die ersten Teilnehmerinnen des internationalen Künstlersymposiums vor, dass am Sonntag eröffnet wurde. Das waren Elitsa Baramova aus Bulgarien und Anna-Karin Brus aus Schweden. Umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung durch die Musik der Band „Four and more Jazzmen“. rdn/Bild: Dieckmann
|
 |
Meerholzer Kulturtage
Samstag 17. Mai ab 11 Uhr, Eröffnung der Ausstellung „Künstler aus der Region“ mit Livemusik in der Apotheke Petri. Die Ausstellung ist während den allgemeinen Geschäftszeiten zur Besichtigung geöffnet. Weitere Infos |
|
Gelnhäuser Tageblatt, 04. März 2008
Glückliche Frauen und Don Quijote
Dusan Radan stellt seine Bilder in der Apotheke Petri in Meerholz aus Impressionismus
GELNHAUSEN (se). Die Ausstellung von Udo Schnaars mit seinen satirischen, witzigen und kritischen Arbeiten wurde jetzt in der Apotheke Petri in Meerholz mit einer Finissage beendet. Gleichzeitig wurde die neue Bilderschau eines weiteren Meerholzer Künstlers mit einer Vernissage eröffnet: Dusan Radan zeigt überwiegend großformatige Ölbilder. Er arbeitet oft mit kräftigen Farben, abstrahiert und überzeichnet expressiv, ist aber unter anderem auch verhalten und impressionistisch, wie etwa bei der Darstellung einer winterlichen Baumallee. Da hielt er Eindrücke aus einem serbischen Nationalpark fest. Unter anderem zeigt er auch Einzelstücke aus Serien, die er bei den Meerholzer Kulturtagen komplett vorstellen wird. Ein Bild nennt er „Glückliche Frau“ und wendet sich damit gegen die weltweite Ungerechtigkeit gegen Frauen. „Geburt“ ist dagegen ein Bild aus dem Zyklus „Entstehung“ und „Don Quijote und sein treuer Diener Sancho Pansa“ spricht für sich. Ein weiteres farbenfrohes Bild heißt „Seestraße“ und dort entstand es auch während der Kunstaktion „Mont Martre“ im vergangenen Jahr. Vier Mädchen aus der Region ließ Dusan Radan an diesem Bild mitgestalten. Die beiden Künstler sind Mitglieder im Meerholzer Kunstverein.
Dusan Radan verbrachte eine naturverbundene Kindheit in den serbischen Bergen und kam mit seinen Eltern vor 33 Jahren nach Deutschland. Seit etwa 13 Jahren ist er mit seiner Familie in Meerholz ansässig. Hauptberuflich ist er als Metallfacharbeiter bei der Firma NTG in Hailer beschäftigt.
Q. Fell ist der Initiator und Organisator der Aktion „Kunst in der Apotheke Petri“. Er kündigte an, dass die aktuelle Ausstellungwährend der nächsten fünf Wochen hier zu sehen ist.
|
Gelnhäuser Tageblatt, 19. Januar 2008
Acrylbilder von Klonschafen, Heringen und Stadtmusikanten
Udo Schnaars stellt seine Werke bis 23. Februar in der Meerholzer Apotheke Petri aus
GELNHAUSEN (se). Der Meerholzer
Künstler Udo Schnaars stellt
seit Donnerstag in der Apotheke
Petri in Meerholz aus. Er zeigt eine
äußerst themenreiche Bilderschau,
die den Betrachtern immer wieder
Überraschungen bietet. Karikaturistisch
überspitzt und satirisch überzeichnet,
reizen die Arbeiten teils
zum Schmunzeln und stimmen mit
ihren viel sagenden Titeln auch
immer wieder nachdenklich.
Oft ganz spontan setzt er Ideen, Sprüche oder Slogans der Gegenwart um. „Mit Blödheit nicht gegeizt“ ist beispielsweise eine Persiflage auf die bekannten Werbungen von bekannten Elektrogeschäften. Weitere Titel sind unter anderem „Eulenspiegelei“, „Bismarckhering trifft auf Rollmops“ und „Expedition des Meteorologen“. Bei „Fauxpas beim Klonen“ steht Schaf „Dolly B“ schließlich mit Brüsten da. „Das Rattenschaf“ könnte ein Fabelwesen sein und bei „Roadmovie“ baut er die „Bremer Stadtmusikanten“ am Steinauer Ortsschild auf. Als Tramper halten sie Schilder mit ganz unterschiedlichen Reisezielen in der Hand. Eine Anspielung auf die vielen Städte entlang der Märchenstraße, die um den Titel „Brüder-Grimm- Stadt“ buhlen.
Die meisten seiner Werke führte der
Künstler in Acryl auf Leinwand aus, er
arbeitet aber auch mit Buntstiften, Markern
und anderem mehr.
Wie Q.Fell alias Bernd Wilfer, der Initiator und Organisator der Aktion „Kunst in der Apotheke Petri“, unterstrich, passe diese Ausstellung mit Karikaturen, Cartoons und witzigen Zeichnungen besonders gut in das eben beginnende Jubiläumsjahr von Wilhelm Busch, Todesjahr sich zum hundertsten Mal jährt. Außerdem belege die Bilderschau erneut, dass es in Meerholz ein außergewöhnliches Potential an hervorragenden Künstlern gebe. Bei sehr hoher technischer Perfektion zeige die aktuelle Ausstellung sehr eigenständige und originelle Werke.
Udo Schnaars stammt aus Ostfriesland, absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Werkzeugmacher und anschließend ein Studium zum Produktdesigner. Seither ist er in dieser Branche als Verpackungsdesigner tätig und seit 2002 in Meerholz ansässig. Er kann bereits auf eine ganze Reihe von Gruppen- und Einzelausstellungen verweisen. Interessierte finden weitere Informationen im Internet unter www.kunst-udo.de.
Die Finissage der sehenswerten und interessanten Ausstellung ist am 23. Februar. Das ist dann gleichzeitig auch das Datum für die Vernissage der nachfolgenden Ausstellung.
|
| 2007 |
Gelnhäuser Neue Zeitung, 19. September 2007
Der Reiz des Alltäglichen
Karola Schwarzenhofer stellt in der Meerholzer Apotheke Petri aus
Gelnhausen-Meerholz (jol). „Auf unerfindlichen Wegen entsteht solch ein Kunstwerk und hinterlässt seine farbigen und gestalterischen Spuren“, sagt die Künstlerin Karola Schwarzenhofer. Derzeit ist ein kleiner Teil ihrer Werke in der Meerholzer Apotheke Petri zu sehen.
„Für diese Ausstellung habe ich hauptsächlich bunte und fröhliche Landschaftsbilder ausgesucht“, berichtet die ehemalige Kunstlehrerin. Ich möchte den Blick des Betrachters auf die Schönheit der Landschaft lenken und ihm die Augen für den Reiz des Alltäglichen öffnen.“
Ihre malerische Liebe gehört allerdings der menschlichen Figur und emotionalen Momenten. Unter diesem Aspekt stellt sie gerade eine Ausstellung zusammen, die im Oktober in der ehemaligen Synagoge in Gelnhausen zu sehen sein wird.
„Mich freut, dass meine Bilder in der gesamten Apotheke für die nächste Zeit vertreten sind“, sagt Schwarzenhofer. Sie hofft, dass trotz der Sorgen, die jemanden in die Apotheke führen, ihre Bilder Beachtung finden und den Kunden etwas fröhlicher stimmen. Besonders beeindruckend sind Schwarzenhofers Bilder aus den Alpen, wo sie oft ihren Urlaub verbringt. Außer diesen Impressionen sind noch Fotografien aus den Tropen ausgestellt.
Karola Schwarzenhofer war Lehrerin an der Ysenburg-Schule in Hailer, wo sie im Unterricht ihre Liebe zur Kunst an ihre Schüler weitergab.
Seit der Jugend beschäftigtbeschäftigt sie sich mit der Malerei und besuchte zahlreiche Weiterbildungen im Portrait- und Aktzeichnen. Sie ist Mitglied der Künstlervereinigung „Gruppe 75“ in Neu-Isenburg. Im Internet ist diese unter www.gruppe75.de erreichbar.
|
Gelnhäuser Tageblatt, 21. Juni 2007
Junge Künstler zeigen in Meerholz ihre Werke
Vernissage der Kunstschule „Malzeit“ in Apotheke Petri
GELNHAUSEN (rdn). Die Kunstschule „Malzeit“ besteht seit 1996. Silke Gebke gründete sie in Hailer, nachdem sie ihr Diplom für Kommunikations-Design an der Fachhochschule für Gestaltung in Wiesbaden erhalten hatte. Die Schwerpunkte der Kursangebote liegen im Darstellen von Stillleben, Pflanzen, Tieren, Portraits und Landschaften. Mit fortgeschrittenen Teilnehmern werden Ausstellungsthemen kreativ umgesetzt und organisiert.
Jetzt wurde eine Ausstellung in der Apotheke Petri in Meerholz eröffnet. In dieser Sammelausstellung präsentieren Kinder und Jugendliche ihre Werke. Gebke stellte in der Vernissage auch ihre weiteren Kunstangebote vor. So bereitet sie angehende Abiturienten auf die Prüfungen und Mappen für die Studiengänge Kommunikations-, Produkt-, Modedesign, Innenarchitektur, Freie Kunst und Kunst für Lehramt vor. So zeigt in der Ausstellung auch einer der zukünftigen Studenten, Immanuel Birkert, seine Mappe.
Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von Markus Haurin.
|
Gelnhäuser Tageblatt, 16. Mai 2007
Bilder zum Träumen und Entspannen
Strukturierte Bilder unter dem Titel „Gedankenwelten” stellt die Hailerer Malerin Petra Kern-Dittmer derzeit in der Meerholzer Apotheke Petri aus. Dittmer haben es besonders die Sternenbilder des nächtlichen Himmels und die Farben der Landschaften Umbrien, zwischen Rom und Florenz angetan. „Ich liebe besonders das Licht und die Farben des nächlichen Himmel” meinte die auch sportlich engagierte Tennispielerin der Regionalliga vor ihrem Werk „Sternenstaub”, Mit der Ausstellung zeigt sie vorwiegend gegenstandslos gestaltete Bilder, die zum Träumen und Entspannen einladen. In ihren großformatigen Phantasien sellt Kern-Dittmer ihre Gedanken und Gefühle in Farben um. Dabei benutzt sie Acrylfarben, eine Vielzahl von Pigmenten und ergänzt es „mit allem was mir während des Malens so in die Hände kommt”. Durch die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Werkzeugen und Materialien gelingt es ihr, den Spannungsbogen zwischen ruhigen Sequenzen und farbeprächtigen Akzenten effektvoll zu halten. Zehn Bilder ihrer bunten Gedankenwelten sind bis zum 16. Juni in der Apotheke zu sehen.
|
Gelnhäuser Neue Zeitung, 27. März 2007
Künstler helfen Tsunami-Opfern
Ausstellung in der Apotheke Petri
Gelnhausen- Meerholz (dbo). Eine Gemeinschaftsausstellung von Marlies Brandt, Helmut Kaiser und Walter Manz ist seit Samstagvormittag in der Meerholzer Apotheke Petri zu sehen. Die Künstler unterstützen ein Tsunami-Hilfsprojekt in Sri Lanka.
„Immer wieder haben mich Bekannte aus Sri Lanka angerufen und um Hilfe gebeten, da sie durch den Tsunami alles verloren hatten“, berichtete Marlies Brandt. Doch allein die Kosten für eine Überweisung nach Sri Lanka seien sehr teuer, und so hielt sie es für besser, ein Projekt zur Förderung und Unterstützung der beruflichen Ausbildung ins Leben zu rufen. „In Sri Lanka gibt es keine Berufsschulen und nur mangelhafte Ausbildungsmöglichkeiten“, erläuterte die Künstlerin. „Durch die Hilfe unseres gemeinnützigen Vereins haben die Menschen eine Chance, eine Arbeit zu bekommen oder sich selbstständig zu machen.“ Hierfür wolle man zunächst einen Raum anmieten, Nähmaschinen kaufen und eine Lehrerin für Nähunterricht einstellen. Weitere Angebote sollen folgen. Die Kuünstler berichteten im Rahmen der Vernissage auch von ihrem bisherigen Werdegang. Skulpturen und abstrakten Elementen aus Ton hat sich Walter Manz verschrieben. „Eigentlich war der Ton derjenige, der mich in Besitz nahm, mich neugierig machte und auf eine spannende und interessante Reise mitnahm“, erklärte er . Ich folgte ihm zaghaft und fragend, jedoch sehr neugierig. Seitdem sind wir gute Freunde geworden.“
Marlies Brandt und Helmut Kaiser malen gemeinsam, zeitweise aber auch nacheinander. „Dabei haben wir festgestellt, dass wir uns gegenseitig weder behindern noch stören, sondern geradezu ideal ergänzen“, betonte Kaiser. „Jeder von uns kann mit seinen individuellen Stärken die 'Schwächen' des anderen kompensieren.“
Abschließend dankten die Künstler dem Leiter der Kulturstation Kaufmann, Q.Fell alias Bernd Wilfer, und Apotheker Ekkehard Petri für die Unterstützung bei der Verwirklichung der Ausstellung. Für Informationen zum „Tsunami-Hilfsprojekt“ steht Marlies Brandt unter Telefon 06055/1771 zur Verfügung.
|
Gelnhäuser Neue Zeitung, 20. Februar 2007
Asthetik und Farbharmonie
Ausstellung von Edeltraud Ferger in der Apotheke Petri
Gelnhausen-Meerholz (jol). Normalerweise findet man Kunst in Ausstellungen oder Atellers. Seit Samstagvormlttag zeigt Edeltraud Ferger In der Meerholzer Apotheke Petri ihre ausdrucksstarken Bllder. „Wir wollen die Kunst in das alltägllche Leben einbinden“, erläutert Inhaber Ekkehard Petri. Seit etwa fünf Jahren bietet er Künstlern ein Forum.
Die in Hailer wohnhafte Edeltraud Ferger kam 1999 zur Kunst. ”Einige Freundinnen haben mich überredet, damit anzufangen,“ Und aus Neugierde wurde Passion. Zunächst widmete sie sich den Grundlagen der Malerei und dem Erlernen der Techniken sowie den einzelnen Materialien. In der Malschule „Malzeit“ setzte sie ihr neuerworbenes Wissen unter der Anleitung von Diplom-Designerin Silke Gebke um, „Die aktuelle Ausstellung zeigt einen Einblick in mein Schaffen“, sagte Ferger am Samstag. Sie lege in ihren Gemälden besonderen Wert auf Ästhetik und Farbharmonie, „Ich fotografiere oft Motive und setze sie zu Hause um“, sagt die leidenschaftliche Fotografin. Für die Apotheke und die Jahreszeit wählte Edeltraud Ferger starke, fröhliche Farben, die schon jetzt ein Stück Sommer in die Herzen der Betrachter zaubern, Denn die Künstlerin will auf verständliche Art Lebensfreude wecken, aber auch auf ernste Themen hinweisen, Unterstützt wird Edeltraud Ferger vom Meerholzer Kunstverein. „Wir wollen die Kunst im allgemeinen fördern. Solche Ausstellungen wie in der Apotheke Petri sind uns wichtig“, erklärte der Vorsitzende Q. Fell alias Bernd Wilfer. Es solle ein breites Spektrum an Kunst abgedeckt werden. Hierfür sucht der Verein noch ein oder zwei Räume für Ausstellungen.
Die Ausstellung von Edeltraud Ferger endet am Samstag, 24, März.
|
| 2006 |
GT-Extra, 31. Mai 2006
Fotografien von David Hernandez in Apotheke Petri
Bis Ende November sind die Werke zu sehen Natur mit Foto festgehalten
GELNHAUSEN (ri). Naturfotografien von David Hernandez präsentiert Ekkehard Petri bis Ende November in seiner Meerholzer Apotheke. Eröffnet wurde die Ausstellung, die mit anderen künstlerischen Mitteln auch die Thematik der vorherigen Präsentation von Oliver Schmidt (Waldrode) umsetzt, am vergangenen Samstag.
Alle gezeigten Fotografien, mehr als 20 an der Zahl, sind in den vegangenen Monaten entstanden. „Wasser, Bäume, Steine“ gehören zu den Themen, mit denen sich der 24-jährige David Hernandez in seinen Arbeiten befasst. Zu unterschiedlichen Tageszeiten fotografiert, präsentiert sich Natur in vielerlei Facetten. So finden sich romantische kleine Wasserfälle, wie es sie beispielsweise im Park des Schlosses Ramholz bei Schlüchtern gibt, auf den Fotografien und laden zum genauen Hinsehen und einer besonderen Form der Zwiesprache ein.
Fast meditativ sind die Fotos, die dem Betrachter Schönheit und Idylle heimischer Natur nahe bringen. Viele seiner Motive findet der Künstler, der in Gelnhausen geboren ist und derzeit dank der Unterstützung durch Constantin von Brandenstein-Zeppelin auf Burg Brandenstein bei Schlüchtern-Elm lebt, „vor der Haustür“, in der Bergwinkel-Region oder im Kinzigtal
Dabei betätigt sich David Hernandez nicht nur als Fotograt auch als Naturführer möchte er den Menschen die Umwelt näher bringen und sie für deren Erhalt sensibilisieren. So setzt er sich für den Erhalt des Schlossparkes in Ramholz ein.
In diesem einst mehr als 80 Hektar großen Landschaftsgarten, den Hugo von Stumm Ende des 19. Jahrhunderts geschaffen hat, hat David Hernandez viele seiner Motive gefunden und mit den Mitteln der Fotografie festgehalten.
|
GT-Extra, 31. Mai 2006
Dusan Radan stellt in Apotheke Petri aus
Schon seit meiner Kindheit hat mich das Malen interessiert - Ausstellung bis 15. Juni
GELNHAUSEN (mkp/ex). Die Kunst ist wieder in die Meerholzer Apotheke Petri eingezogen. Noch bis zum 15. Juni stellt der serbische Künstler Dusan Radan bei Ekkehard Petri und seinem Team seine Werke aus. „Schon seit meiner Kindheit hat mich das Malen interessiert“, so Dusan Radan, der als CNC-Fräser bei der NTG in Hailer arbeitet.
In den 70er Jahren kam Dusan Radans Vater als Gastarbeiter aus Serbien nach Deutschland. Wenig später folgte seine Familie. Als der Älteste von den übrigen sieben Geschwistern ging Dusan Radan schon sehr früh arbeiten, erlernte später einen Beruf, gründete selbst eine Familie, scheiterte an dem Versuch sich selbstständig zu machen, bewältigte diese Krisenzeit und findet sich heute im Alter von 50 Jahren wieder in seiner steten Leidenschaft - der Malerei.
Um das nicht allzu große, aber bestechende Werk Dusan Radans zu verstehen, bedarf es einer Rückbesinnung auf seine Kindheit, welche, idyllisch gelebt in den Bergen Bosniens, inmitten von schnellen Flüssen und saftigen Wiesen verbracht wurde im Hüten von Kühen und dem Sammeln von heilenden Pflanzen.
Diese aus Kindestagen enge Verbundenheit zur Natur hat das Denken und Schaffen „Babins“ übersetzt „Großmutters“ (wie ihn alle nannten, da er ihr in der Zeit der Abwesenheit der Eltern sehr ans Herz gewachsen war) - sehr geprägt. Es waren auch die Bilder, welche er mitnahm und bewahrte, als er, das Abitur abbrechend, in ein ihm fremdes Land gehen musste, nicht wissend was ihn erwarten werde.
Es überrascht daher nicht, dass den versenkten Betrachter seiner Landschaftsbilder und Stillleben ein Gefühl heimlicher Melancholie, die der Einsamkeit doch so eigen ist, unbarmherzig überschwemmt. So etwa in dem Bild „Studentenblume“, bei welchem vielleicht die Namenswahl an Tage erinnern soll, die von jungem Tatendrang, einem bewegten Geist und Willen zeugten, welche aus der Entfernung der Jahre betrachtet in der Stille nur verjährte Hoffnung wiedezeigen.
Aber auch ein Aufbegehren dem Leben selbst gegenüber, kein Sich-Aufgeben, sondern ein der Natur Sich-Hin- und Ergeben, füllen die Gemälde. Die vollen Farben zeugen von dem inneren Trieb des Leben-Wollens, der ja jedem Menschen so intim vertraut ist - ein Zeugnis der Aufopferung für seine Frau und seine drei Söhne, durch deren musische Forderung er selbst versuchte, alles gut zu machen, was ihm verwehrt war und wodurch er, sicher ohne es zu Wissen, sein Leben eneut lebte.
In seiner Malerei gewährt er den inneren Gesetzen ihren Lauf. Es ist der Wille der Natur, der aus dem Pinsel des Künstlers stillende Erfüllung im Kompositum von Farb- und Formgestalt erfährt.
|
Gelnhäuser Neue Zeitung, 14. März 2006
„Bin ich nicht doch blöd?“
Silke Reusing stellt in der Meerholzer Apotheke Petri aus
Gelnhausen-Meerholz (iy). Werke der Somborner Künstlerin Silke Reusing sind in den kommenden sechs Wochen in der Meerholzer Apotheke Petri zu sehen.
Die Ausstellung mit dem Titel „Zeitgeist“ dokumentiert das kreative Schaffen und die Vielseitigkeit der in Freigericht lebenden Künstlerin.
Fasziniert von den unterschiedlichsten Materialien und Farben, erhebt Reusing den Anspruch, immer wieder Neues auszuprobieren. Insbesondere ihre Collagen entstehen aus den verschiedensten Materialien, seien es nun Kalenderblätter, Laub oder gedruckte Bilder. „Den Versuch, diesem Chaos an Materialien eine neue Ordnung zu geben, nenne ich Aufräumen“, sagt die Künstlerin. So entstehen manche Bilder aIlein durch das Hin- und Herräumen quasi durch Zufall, einige erfordern ein geduldiges Ausprobieren, und andere entstehen in der Art komplizierter Puzzle.
Auch mit ihrer Serie „Zeitgeist“ konzentriert sich Reusing auf menschliche Wahrnehmungs- und Kommunikationsprozesse.
Sätze wie „Ich bin doch nicht blöd“ oder „Geiz ist geil“ werden durch Umformulierungen wie „Bin ich nicht doch blöd?“ oder „Ist Geiz geil?“ konterkariert. Der Künstlerin gelingt es mit dieser ambivalenten Darstellung, die verschiedenen Aspekte einer stark medienbezogenen Gesellschaft anzusprechen.
Auch mit ihren Streifen-Collagen setzt die Künstlerin auf die Sensibilität des Betrachters. Angesprochen werden hier die Auswirkungen zwischenmenschlicher Beziehungen, wenn zum Beispiel auf Gefühlsebene etwas anderes kommuniziert wird, als auf inhaltlicher Ebene.
Den Besucher erwartet eine anspruchsvolle Ausstellung, die zu den Öffnungszeiten der Apotheke Petri bis Sonntag, 16. April, zu sehen ist.
|
| 2005 |
GT-Extra, 18. Mai 2005
Glaube, Licht, Glück und Liebe
Jürgen Euler stellt in der Meerholzer Apotheke Petri seine neuen Werke aus
GELNHAUSEN (ri). Bilder des Schlüchterner Malers Jürgen Euler zeigt Ekkehard Petri derzeit in seiner Meerholzer Apotheke. Farbenfroh präsentieren sich die Arbeiten von „Josh”, so Jürgen Eulers Künstlername, und alle dreizehn ausgestellten Ölbilder haben „etwas mit dem Leben zu tun”.
Glaube, Licht, Glück, Liebe, Überraschungen und weitere Themen spielen dabei eine Rolle. Jedes Bild trägt einen Titel, so beispielsweise „Sterne, Licht, Leben”, „Die Welle des Glücks”, Die „Himmelsleiter”, „Träume, Leben, Frieden”, „Einladung zum Leben” oder „Die fünf Elemente”, und zu jedem der „Bilder für dich und dein Leben und deine Träume für jeden Tag" gibt es einen erläuternden Text.
Eine Mut machende Ausstrahlung ist allen Bildern gemeinsam. Als einen Menschen, der positiv denkt und diese Botschaft an andere weitergeben will, bezeichnet sich der Künstler selbst. Noch unterstrichen wird die poetische Kraft seiner Bilder durch die betont schlichten Rahmen, die der Vater des Künstlers herstellt.
„Vor 20 Jahren” hat Jürgen Euler, hauptberuflich Verkaufsleiter eines Schlüchterner Möbelhauses, schon einmal gemalt. Nach langer Pause findet der heute 45-Jährige, der verheiratet und Vater von vier Kindern ist, jetzt wieder „Zeit und Muße für die Malerei”. Die aktuelle Ausstellung in der Apotheke Petri ist bereits die vierte öffentliche Präsentation seiner Bilder.
Eine weitere Ausstellung in Schlüchtern ist im Anschluss bereits in Vorbereitung. Bis zum 21. Mai sind die Arbeiten von Jürgen Euler in der Apotheke Petri im Gelnhäuser Stadtteil Meerholz zu sehen. Mit einer Finissage, bei der am Samstag, 21. Mai ab 11 Uhr auch eine Jazzband zu hören sein wird, klingt die Ausstellung aus.
|
| 2003 |
Gelnhäuser Neue Zeitung, 13. Dezember 2003
Engel von Q.Fell...
... sind in der Meerholzer Apotheke Petri zu sehen. Vor Jahren begann der Meerholzer Künstler, von ihm gedruckte Engel mit Farbe zu bearbeiten. Er schenkte sie Menschen, die einen „Engel” verdienten. Die Qualität der Arbeiten und ihre ausgesprochene Originalität bescherten Q.Fell eine Vielzahl von Wünschen. In kleinen Auflagen produziert der Künstler nun seine Engel - und alle sind sie einzigartig. Den Preis hat der Künstler so gestaltet, dass es ohne Schmerzen möglich ist, einen Engel zu verschenken.
|
Gelnhäuser Tageblatt, 13. Dezember 2003
Ein Kreativling stellt aus
Q.Fell zeigt seine Werke in der Meerholzer Apotheke Petri
GELNHAUSEN (rdn). „Engel werden immer seltener” lautet das Motto einer Ausstellung des heimischen Künstlers „Q.Fell”, die derzeit in der Meerholzer Apotheke Petri zu sehen ist. Das GT besuchte „Q.Fell”, mit bürgerlichem Namen Bernd Wilfer, in seinem Atelier in Rothenbergen. In der Vorweihnachtszeit liegt die Frage nach dem Motto „Engel werden immer seltener” nahe. Wilfer: „einer Zeit, wo Liebe und Vertrauen immer seltener werden und der Egoismus die Welt regiert, sollte man Menschen, die einem am Herzen liegen, öfter einmal zeigen, was man für sie empfindet und was sie einem bedeuten. Meine Engel sind eine ganz individuelle Möglichkeit, das zum Ausdruck zu bringen. Sie symbolisieren Glück und Geborgenheit”. Jede der Engelsabbildungen, die ihren Ursprung in der Toskana haben, ist ein Unikat und durch eine individuelle Farbgestaltung und per selbstentwickelter aufwändiger Reproduktionstechnik entstanden.
Bernd Wilfer ist 1960 in Eqer geboren. Von 1976 bis 1978 war er Schüler von Rudi Müller an der Fachoberschule für Gestaltung in Wiesbaden, wo er auch anschließend die Fachhochschule für Kommunikationsdesign besuchte. Seit l982 arbeitet er als selbständiger Grafiker und Maler - seit 1987 in einem eigenen Atelier, zuerst in Meerholz und jetzt in Gründau. Im Laufe seiner Gestalterkarriere trat die Werbeauftragsmalerei immer mehr in den Hintergrund. Zur Malerei kam die Gestaltung von Wänden und Räumen, Wohnaccessoires und Dekorationen der individuell künstlerischen Art. Sich selbst bezeichnet er als Kreativling und Bildermacher.
Im Bereich der Malerei entwickelte Wilfer seine eigene Technik, die „Copyfrottage”. Mittels dieser Einmaldrucktechnik und ihrerÜbermalung entstehen Werke mit eigener Realität und Einmaligkeit. In dieser Technik werden die Objekte zusammengestellt aus Skulpturen und Bildern verstorbener Künstler, aus aktuellen Porträls oder Städteansichten.
Nahezu weltweit haben Wilfers Grafiken mittlerweile Verbreitung gefunden. Seine größte Produktion ist im Flughafen Frankfurt zu sehen. In seinen Werken entstehen immer neue Betrachtungsmöglichkeiten bekannter Dinge. Sie sind gekennzeichnet von Präzision und Ästhetik. Seine Produktionen sind meist großformatige Bilder, die nicht provozieren oder erzählen, sondern einfach nur schön sein sollen. Die Ausstellung der Engel wird im nächsten Jahr auf Reise nach Prag gehen, wo sie bezeichnender Weise im dortigen Hotel Engel ausgestellt wird. |
|
|
|