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Ernährungstipp für Sportler
Gönnen Sie sich gerade im Winter täglich frische Rohkost!
Leckere Salate aus frischem Gemüse sollten jetzt jeden Tag auf Ihrem Speiseplan stehen. Verzichten Sie aber möglichst auf Blattsalate aus Treibhausanbau, sie haben oft hohe Nitratwerte. Besser sind geraspelte Wurzelgemüse wie Möhren, Sellerie und Rote Bete. Auch Blumenkohl oder Broccoli lassen sich roh zu leckeren Salaten verarbeiten. Rohkostknabbereien sind eine leckere Alternative zu Chips und Schokolade. 

Mineralien, Elemente des Lebens
Unsichtbare Bausteine unseres Körpers.
Der Mensch besteht zu 50-100% aus Wasser. Wichtig für die volle Funktionsfähigkeit des menschlichen Organismus ist aber nicht nur der Flüssigkeitsgehalt, sondern auch die Konzentration der im Wasser gelösten Mineralien, der sogenannten Elektrolyte.
Wir nehmen sie tagtäglich mit unserer Nahrung ein. Mal mehr, mal weniger davon. Sie werden jedoch für vielfältige Funktionen ständig von Neuem benötigt.
Allgemein sollte man einiges darüber wissen. Man unterscheidet Mineralien ihrer Menge nach. Mengenelemente sind, wie der Name schon verrät, im Körper in relativ großer Menge vorhanden, dazu zählen Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlor/Chlorid, Phosphat und Schwefel, Spurenelemente dagegen in geringer (xSpurenx). Unter anderem sind hier Eisen, Jod und Selen einzuordnen.

Calcium zum Beispiel, als wohl berühmtestes Mengenmineral, ist im Körper wesentlich für den Aufbau von Knochen und Zähnen zuständig. Außerdem spielt es keine geringe Rolle bei der Blutgerinnung, der Muskelkontraktion sowie bei der Erregungsleitung in den Nerven. Wichtige Bezugsquellen sind Milch und Milchprodukte.
Bei Calciummangel kann es unter Umständen zu „Osteoporose" (Knochenschwund) und bei Kindern zu „Rachitis" (verminderte Knochenverkalkung, verformbare Knochen) kommen.

Eisen hingegen ist ein wertvolles Spurenelement. Es wird eingesetzt für den Sauerstofftransport im Blut und für die Wirksamkeit bestimmter Enzyme (Botenstoffe). Wir nehmen Eisen sowohl aus pflanzlichen als auch aus tierischen Produkten auf. „Popeyes" Spinat dürfte wohl allen bekannt sein!
Eisenmangel tritt besonders bei Frauen mit Menstruationsblutung sehr häufig auf und kann zur Blutarmut (Anämie) führen.

Vitamin C erleichtert die Aufnahme von Eisen, „Schwarzer Tee“ hingegen, verschlechtert diese.

Jod wird als Baustein für Schilddrüsenhormone benötigt, für Wachstum, Gehirnentwicklung und Stoffwechsel. In der Deutschland ist Jodmangel häufig anzutreffen. Bei einer Schwangerschaft kann das Fehlen von Jod schwere Folgen der Missbildung beim Fötus nach sich ziehen. Um Mineralmangel vorzubeugen, sollte man sich einfach ausgewogen und gesund ernähren. 1 x pro Woche Fisch, um den Jodhaushalt auszugleichen, möglichst viel Gemüse, Milch und Milchprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte sorgen für ein gutes Gewissen Ihrem Körper gegenüber.

Essen ist ein Genuss, wenn man dabei einige Dinge beachtet.